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Präventionsportal >> Betriebliches Eingliederungsmanagement >> Praxisbeispiele

Kleine Lösungen

 

„Wir haben ein gut funktionierendes Integrationsteam, eine konzernweite Integrationsvereinbarung und kooperieren mit einer nahe gelegenen Rehabilitationsklinik. Doch das löst nicht unser größtes Problem: Weil wir ein reines Montagewerk sind, gibt es zu wenig Arbeitsplätze für einsatzbeschränkte Mitarbeiter. Wir sind an unsere Grenzen gelangt. Wir arbeiten an den kleinen Lösungen: Überkopfarbeit kann nicht abgeschafft werden, wird aber auf mehrere Schultern verteilt, so dass keiner mehr übermäßig lange in dieser ungesunden Haltung arbeiten muss. Wir wollen zudem durchsetzen – auch gegen den Willen einiger Vorgesetzter – dass Kollegen auch in andere Teams rotieren können. Auch das mindert die Gefahr einseitiger Belastungen. In internen Workshops und durch Hinweise von Ärzten der Rehaklinik, mit der wir kooperieren, werden die Beschäftigten auf lang eingeübte, falsche Bewegungsabläufe aufmerksam gemacht. Technische Hilfsmittel versuchen wir außerdem durchzusetzen. Viele Kollegen klagen über Rückenschmerzen, Folgen von jahrelanger falscher Belastung.“

 

Ulrich Böckel, Betriebsrat und Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen, Opel Eisenach.

 

Gefunden bei IG Metall Gesünder@rbeiten Tipps für den Arbeitsplatz | Nr. 26

Betriebliches Eingliederungs-
management

Ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb"
 

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